Nachlese 2017
|
Den
Auftakt machte "Aura Lee". Im Ersten Weltkrieg als Soldatenlied
gesungen, erreichte es später unter dem Titel "Love me Tender"
Weltruhm. Mit "Spanish Eyes" von Bert Kaempfert hörten die Gäste
einen Klassiker und "Die Kneipe am Moor" entführte sie in die
Seemannswelt. Mit der "Waldandacht" wurde es dann besinnlich, ehe
mit "Rothaarig ist mein Schätzelein" die Vorzüge der Damen mit
dieser Haarfarbe besungen wurden. |
Der
Kirchenchor Honstetten, unter der Leitung von Renate Braun,
beeindruckte mit volkstümlichen Liedern. Moderatorin Veronika
Wetter verriet, dass der Kirchenchor Honstetten eine Altersspanne
von 70 Jahren umfasst. Das Solo des Stückes "Wenn ich ein
Glöcklein wär", sang die Dirigentin Renate Braun selbst. Dazu
übergab sie den Taktstock an Marc Braun, für den es eine Premiere
war, die er bestens meisterte.
Dass ein Kirchenchor auch unterhaltsam singen kann, zeigten die
Honstetter Sänger mit dem Titel "Rote Lippen soll man küssen". |
Der
Männergesangverein Bösingen kam stimmstark daher. Ihr
musikalischer Leiter und Begleiter am Piano ist Manfred Mink. Die
Männer brachten die Stücke "Trinklied" von Franz Schubert,
"Arcobaleno", ihr Lieblingslied "Der Wandrer" dar. "Wir sind gerne
in der Natur unterwegs, deshalb mögen wir dieses Lied sehr gerne",
erklärte der Vorsitzende Gerhard Broghammer in seiner Moderation.
Mit "Zärtlichkeiten" gaben die Sänger einen Vorgeschmack auf den
Muttertag und bei "Santiano" kam Seemannsromantik, wie sie sich
Landmenschen vorstellen, auf. |
Der Gesangverein Oberbaldingen, unter der Leitung von Matthias Listmann, begann auch mit dem eigenen Lieblingslied, mit "Let it be". Peter Maffays "Ich wollte nie erwachsen sein" erfreute die Zuhörer und bei Peter Alexander Klassiker "Die kleine Kneipe" stellte sich beim Publikum schunkelnd ein Gemeinschaftsgefühl ein. "Auch wir haben auf eine Zugabe gehofft", sagte die Vorsitzende und Moderatorin Corina Ewadinger lachend. Die Sänger aus Oberbaldingen hatten "Halelluja" aus dem Film "Shrek" vorbereitet. |
Zum Scluß gab es noch Präsente für Chorleiter und Pianisten. |
Nach dem Ende des Programms saßen die Sänger noch beisammen und sangen
gemeinsam Lieder.
Bei strahlendem Sonnenschein konnten wir unser Vatertagsfestle abhalten. Als wir die ersten Gäste mit ein paar Lieder begrüßten, stellten wir mit Erstaunen fest, dass sich unsere Freunde vom Musikverein aufbauten. Sie unterhielten unsere Gäste dann mit einigen Stücken zum Frühschoppen. Diese Überraschung war gelungen. Vielen Dank.Wir hatten den Vorplatz der Gemeindehalle mit Tischen und Bänken bestuhl. Gäste, welche der Sonne entfliehen wollten, zogen sich ins Foyer zurück. Es gab reichlich Arbeit, die vielen Steaks, Grillwürste und Maultaschen mit Salat an den Mann bzw. Frau und Kind zu bringen. Auch Kaffee und reichlich Kuchen war im Angebot. So ließ es sich doch bis zu späten Nachmittag gut aushalten.
Heute Abend umrahmten wir, bei schönstem Sommerwetter, die vom Pastoralreferenten Kurt Diehm abgehaltene Marienandacht, an der "Felixkapelle" auf dem Filder.
An diesem wunderschönen Samstagmorgen machten wir uns gegen 6.30 Uhr mit unserem schon bekannten Busfahrer Hans, vom Reiseunternehmen Fischer, in Gunnignen auf den Weg, um unsere Sängerkameraden in Dauchingen abzuholen.Von dort ging es dann auf der Autobahn in Richtung Norden.
In der Nähe von Pforzheim machten wir dann einen ersten Halt, um die von unserem Vorstand gesponserten belegten Wecken und den vom Reiseunternehmen gespendeten Hefezopf samt dem mitgeführten Sekt zu "vernichten". Danach ging es weiter zum Zisterzienserkloster Maulbronn, das zum Weltkulturerbe der UNESCO zählt. Dort erfuhren wir so allerhand Interessantes über das Klosterleben im Mittelalter in Maulbronn. Die Klosteranlage zählt zu den wohl am besten erhaltenen Anlagen aus dieser Zeit. Nun ging es weiter zum, aus den ab 1965er Jahren durch die Fernsehsendereihe "Forellenhof" bekannten, Waldhotel "Forellenhof" in Baden-Baden. Hier haben wir ein vorzügliches Mittagessen genossen.
|
Gut gestärkt ging es nun über die Schwarzwaldhochstrasse zu unserem nächsten Ziel, dem Mummelsee. Hier konnte noch eine Runde zu Fuß oder mit dem Tretboot um den See gemacht werden oder ganz einfach nur eine gemütliche Kaffeepause gehalten werden. Von hier wurde nun dann die Heimreise angetreten.
Einhelliges Fazit: Ein wunderschöner Ferientag
Heute besuchten wir das Gartenfest unseres Nachbarvereins in Durchhausen und brachten den Besuchern ein paar Lieder zu Gehör.
Heute hatte der Wirt des TSV Sportheimes zum Frühschoppen eingeladen. Mit Unterstützung unserer Sängerkameraden aus Dauchingen unterhielten wir die Besucher mit einigen Liedern, bevor wir uns bei gutem Mittagsessen stärkten.
Wir haben heute, den von Pfarrer Schmollinger zelebrierten Festgottesdienst zum "Gunninger Fest" mit ein paar Chören musikalisch mitgestaltet.
Ein etwas anderes Herbstfest. Man traf sich nicht in einer Festhalle zum feiern, sondern in einer leergeräumter Halle eines Autohauses. Auch die Kleiderordnung war heute etwas legerer. Nicht wie üblich in Einheitskleidung, sondern ganz locker und wer wollte, konnte auch in Dirndl oder Lederhose sein bestes geben.Von den drei teilnemenden Chören wurde ein abwechslungsreiches Programm geboten.
die Gastgeber aus Vöhrenbach |
die Gäste aus Nussbach |
Chorgemeinschaft Dauchingen-Gunningen |
Heute traf man sich im Vereinsheim des Frohsinn Schwenningen zu einem gemütlichen und fröhlichen Wein- und Herbstfest. Dem Publikum wurde ein abwechslungsreiches Programm geboten, so dass man ein paar gesellige Stunden zusammen erleben konnten.
Die Gastgeber "Frohsinn Schwenningen" besangen unter anderem den Wohlgeschmack der Trauben und ihre Schwenninger Heimat am Neckar |
Wir von der Chorgemeinschaft brachten unter anderem das Hobellied, das die Geschichte des Hobels der alle, ob arm oder reich, gleich hobelt erzählt, zu Gehör. Auch etwas über unser rothaariges Schätzelein oder die Geschichte der zwölf Räuber wussten wir etwas zu berichten. |
Auch die Männer vom "Männerchor 1887 Villingen" ließen Lieder, vom Wohlgeschmack des Weines bis zum Klassiker Bajazzo, erklingen. |
Dieses Jahr fand der Verbands-Ehren-Tag des C
Heike Ollech, Gunningens Bürgermeisterin, stellte den Ort vor, der für
seine 730 Einwohner eine gute Infrastruktur hat. Neben modernen Firmen und
Handwerksbetrieben findet man einige Einzelhändler, darunter einen Tante
Emma-Laden, eine Vinothek, ein Antiquitätengeschäft und gleich mehrere
Händler für Reitsport und Futtermittel, einen Schuster und einen Frisör.
Auch eine Kinderkrippe gibt es im Ort, und vor sechs Jahren hat man sich
den Hallenneubau geleistet, in dem der Ehrungstag stattfand. |
Kleinmann wiederum freute sich über die vielen langjährig
engagierten Sänger, die er ehren durfte, über den beeindruckenden
ehrenamtlichen Einsatz all dieser Frauen und Männer, die neben dem
Chorgesang auch die anfallende Vereinsarbeit erledigen. Ein
Engagement, ohne das das Vereinsleben undenkbar wäre. |
Umrahmt wurde der Ehrentag von der Chorgemeinschaft Dauchingen-Gunningen unter der Leitung von Gernot Laufer, die Werke von Franz Schubert, aber auch fetzige russische Weisen und das berühmte "Glory Hallelujah" in bester Männerchormanier vortrugen. |
Und von der Eintracht Rietheim, einem nicht
nur altersmäßig gemischten Chor mit vielen jungen Stimmen, der unter
anderem mit dem Frank Sinatra-Klassiker "Strangers in the night" und einem
spannenden spanischen Damen-Solo begeisterte. |
10
Jahre: Melanie Martin (Eintracht Rietheim) 30 Jahre: Jürgen Wössner
(Eintracht Dürrenmettstetten) und Brigitte Martin (Eintracht Rietheim)
40
Jahre: Horst Gilles (MGV Bühlingen), Claudia Maier (MGV Holzhausen),
Friedhelm Plocher (MGV Holzhausen) und Liese Rosenfelder (MGV Holzhausen)
50
Jahre: Günter Calmbach (Eintracht Dürrenmettstetten), Martin Huß
(Eintracht Dürrenmettstetten), Elsbeth Blumenschein (Eintracht Rietheim),
Loni Claus (Frohsinn Sigmarswangen) und Franz Wagner (Edelweiß
Villingendorf)
60
Jahre: Lorenz Singer (MGV Bühlingen), Rudolf Siegel (MGV Bühlingen),
Gretel Lebold (MGV Holzhausen) und Hans Plocher (MGV Holzhausen)
65
Jahre: Lothar Hils (Frohsinn Böhringen), Josef Burkhard (MGV Bühlingen),
Andreas Rapp (MGV Bühlingen), Siegfried Schlecht (MGV Bühlingen) und
Hannelore Deifel (Frohsinn Sigmarswangen)
70
Jahre: Albert Plocher (MGV Holzhausen) Goldene Ehrennadel des
Chorverbandes SBH:
Jürgen Wössner (Eintracht Dürrenmettstetten) und Robert Mayer (CG Frohsinn
Schramberg)
Das Hintervillinger Sängertreffen ist Geschichte. Am Wochenende fand
die Konzertreihe nach 60 Jahren zum letzten Mal statt. Gastgeber waren die
Dauchinger Sänger.
Dauchingen. Seit nunmehr 60 Jahren begegnen sich Gesangvereine und
Chöre aus dem Hintervillinger Raum, um gemeinsam ihre Freude an der
Chormusik zu präsentieren. Der Zufall wollte es, dass vor 60 Jahren das
erste Chortreffen in Dauchingen stattfand und nun mit dem letzten
Hintervillinger Sängertreffen am Samstagabend in der Dauchinger Festhalle
diese Tradition zu Ende ging.
Johannes Nitsche, Vorsitzender der Dauchinger Eintracht, erinnerte in
seiner Begrüßung an den Urheber dieser Treffen, nämlich Hans Schleicher,
einst langjähriger Vorsitzender des MGV Weilersbach, der diese Treffen ins
Leben gerufen hatte. Natürlich habe sich in den 60 Jahren in den
Gesangvereinen einiges getan, und so suche man heute vergeblich einige
Vereine, die einst zum Kreis der großen Sangesschar gehörten. Zu ihnen
gehören die Chöre aus Mönchweiler, Oberkirnach, Schabenhausen,
Erdmannsweiler und der Volkschor Freundschaft Villingen. Einige von den
genannten haben sich aufgelöst, andere sich wiederum bestehenden Gruppen
in der Region angeschlossen.
Die Freunde des Chorgesanges dürften aber weiterhin mit
Gemeinschaftskonzerten rechnen, so Nitsche. Es wurde bereits ein neues
Kind aus der Taufe gehoben, das sich "Villinger Kreis" nennt. So werden
künftig im Rahmen der neugebildeten Gruppe ähnliche Veranstaltungen mit
wechselnden Teilnehmern angeboten. Im Wesentlichen sind dies Chöre
unterschiedlicher Ausrichtung aus Villingen, Brigachtal, Tannheim sowie
auch die bisherigen Hintervillinger Vereine wie der Liederkranz
Weilersbach, die Eintracht Niedereschach, die Chorgemeinschaft
Dauchingen/Gunningen und der Frohsinn Obereschach. Letzterer wird zum neu
gestaltetem Chortreffen im nächsten Jahr, am 10. November 2018, Gastgeber
sein.
Besonders an diesem Chorabend war, dass die Männer unter sich blieben.
Der sonst für gewöhnlich teilnehmende Frauenchor aus Burgberg befinde sich
derzeit in einer "Findungsphase", so die Information von Johannes Nitsche.
Die Dauchinger Chorgemeinschaft eröffnete den Reigen zu einem unterhaltsamen Chorabend. Ein reichhaltiges Repertoire hatten die Männerchöre mit nach Dauchingen gebracht. Sie sangen vom rothaarigen Schätzelein, ein lustiges Liebeslied, und von der Sage der zwölf Räuber, einem klassischen russischen Volkslied. Bei ihm und in dem alten Schlager von Elvis Presley brillierte Thomas Ilg mit seiner kräftigen Tenorstimme. Mit einem Soldaten-Abschiedslied aus der Schweiz machten die Dauchinger und Gunninger Sänger mit ihrem Dirigenten Gernot Laufer die Bühne frei für den Liederkranz Weilersbach. |
Nach der Pause unterhielten die Sänger des Gesangverein Eintracht Niedereschach mit ihrer musikalischen Leiterin Isabela Stan ebenfalls mit Chormusik, |
wie auch die Sänger des MGV Frohsinn aus Obereschach, die von
Sebastian Walser dirigiert wurden. Er vertrat den ständigen Dirigenten
Lukas Schmid. |
Wie viel Spaß das Singen bereitet, bewiesen viele Sänger nach dem
offiziellen Programm, als man noch zusammensaß und das ein oder andere
Liedchen miteinander anstimmte.
zu lesen am
Heute umrahmten wir die vom Pastoralreferenten
Am heutigen
2.Weihnachtsfeiertag fand
Der Möbelhändler im Liebeswahn
Die
Theatertruppe des Männergesangsvereins Gunningen sorgte bei der Aufführung
von „Tohuwabohu“ mit Irrungen auf der Bühne für großes Gelächter.
„Tohuwabohu“,
so lautet der Titel der Komödie in drei Akten von Walter G. Pfaus, mit der
die Theatergruppe des Männergesangvereins Gunningen seine Gäste am Abend
des Zweiten Weihnachtsfeiertags unterhalten hat. Zunächst bildete sich am
Einlass eine lange Warteschlange, denn die Hohenkarpfen-Halle war bis auf
den letzten Platz ausverkauft.
In
dem Stück ging es um die versuchten amourösen Abenteuer des Möbelhändlers
Thomas Pranger (Jochen Weiß) mit der Stoffmuster-Vertreterin Lea Hardt
(Brigitte Kaupp) und seiner Gattin Gundi (Carina Merz) mit ihrem Bekannte Frank Haberer (Franz Sahler).
Die
Geschichte erhält weiteres Potenzial für Verwirrungen durch die Nachricht
der Tochter Rachel (Mirja Bohnert-Kraus), die ankündigt, dass sich ihr
Bräutigam Gerd Maske (Edwin Merz) vorstellen würde.
Charme durch Schwäbisch
Die
Sekretärin Doris Störer (Ursula Schröder) macht ihrem Namen zwar alle
Ehre, indem sie ständig hereinplatzt, doch zuletzt erweist sie sich als
Retterin vonGundi Pranger. Mitarbeiter Herbert Knurr (Rolf Kaupp)
rettet für Thomas Pranger die Situation, indem er sich der Vertreterin Lea
Hardt annimmt.
Zum
Brüllen komisch spielte Jochen Weiß den ewig verwirrten Firmenchef, der
Namen und Termin durcheinander bringt. Bei ihm „ziehen alle an einem Boot
und sitzen alle an einem Strang“, oder er ruft aus „dem Hammel sein Drink,
äh, dem Himmel sei Dank“.
Als
Hauptdarsteller hatte Jochen Weiß den größten Anteil des Textes zu lernen.
Als erfahrener Theaterspieler hat er diese Aufgaben bestens gemeistert.
Weiteren Charme hatte das Stück, weil alle Darsteller, außer der
Stoffmuster-Vertreterin, schwäbisch sprachen. So konnten sich die
Zuschauer in der Vorstellung zu Hause fühlen. Die Möbel schufen eine
stilechte Kulisse für das Stück. Auch alle weiteren Rollen hatte die
Regisseurin Hannelore Distel bestens besetzt. Edwin Merz verstärkte, als
aus der Schweiz kommender Bräutigam, seine Rolle mit gekonntem
„Schwiitzerdütsch“.
Der komische „Werbeschläfer“
Franz Sahler, als Frank Haberer, das verhinderte Date von Gundi Pranger, wurde in der Handlung als „Werbeschläfer“ auf dem Sofa in der Möbelausstellung „versteckt“. Obwohl er in der Rolle überwiegend schlafend zu sehen war, trug auch er zur Komik der Handlung bei, denn er musste doch einiges über sich ergehen lassen.
Am
Ende des Abends hatten die Zuschauer vergnügliche Stunden erlebt, für die
sie die Schauspieler auf der Bühne der Hohenkarpfen-Halle mit reichlich
Applaus belohnten.